Premium Visitenkarten

Die Bezeichnung Visitenkarte rührt von der ursprünglichen Funktion: früher übergab man sie beim Besuch der Empfangsdame, die sie dann an den Hausherrn oder die Dame des Hauses weiterreichte. Häufig knickte der Gast seine Karte nach einer bestimmten Regel – die Art der Knickung signalisierte den Anlass (Antritts- oder Beileidsbesuch usw.). Der Knick gestattete es auch, die Karte, die auf einem Silbertablett abgelegt wurde, vereinfacht wieder aufzunehmen. Bei höfischen Festveranstaltungen dienten sie dem Zeremonienmeister zur öffentlichen Ankündigung des Gastes.

Heute tauscht man Visitenkarten hauptsächlich im Berufsleben – auf Messen oder Konferenzen – aus und bei jedem Erstkontakt zwischen möglichen Geschäftspartnern. Gewünschter Nebeneffekt ist die diskrete Mitteilung der eigenen Position im Unternehmen. Sie enthalten immer öfters ein Foto,  immer den Namen, die Adresse und die Telefonnummer der betreffenden Person. Geschäftliche Visitenkarten online tragen auf jeden Fall ein Firmenlogo und Unternehmen sowie die Titel und Funktion der Person.

Mit dem Wandel vom Bestandteil der Etikette zum Mittel beruflicher Eigenwerbung können Visitenkarten in Einzelfällen auch mit Slogans oder ähnliche Merkmale zur Alleinstellung ergänzt werden. Von der Visitenkarte abzugrenzen sind Flyer im Visitenkartenformat. Im elektronischen Briefverkehr werden elektronische Visitenkarten benutzt. In früheren Zeiten druckten Kupferstecher die Visitenkarten. Heutzutage werden Visitenkarten im Digital-, Offset- und seltener auch im Siebdruckverfahren gedruckt.

Visitenkarten

Das normale Papiergewicht einer Visitenkarte beträgt 150–300 g/m². Das in Europa übliche Visitenkartenmaß ist 85 mm x 55 mm, in den USA 88,9 mm x 50,8  mm (3,5 inch x 2,0 inch).

Visitenkarten für Selbstständige mit Fotos.

Visitenkarten + Website:

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